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BONEY M./Story/4 | |
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Die
gute alte Discomusik hatte ausgedient und Boney M. keine Berechtigung
mehr. Frank Farian versuchte sich anzupassen, in dem er Boney M. aufwendig
produzierte Synthi Sounds verpasste - das Album 10.000 Lightyears
ist ein gutes Beispiel dafür.. Tänzer Bobby Farrell verließ
die Band, um Solo weiterzumachen und wurde durch den Sänger und Schauspieler
Reggie Tsiboe ersetzt, der mit seiner Stimme dem Sound
vom Boney M. eine neue Klangfarbe hinzufügte. Doch das alles nützte
nichts. Niemand wollte Boney M. als Popband im typischen 80er Stil hören
und außer ein paar Achtungserfolgen wie "Kalimba de
Luna" oder "Happy Song" gelang
ihnen kein echter Hit mehr. Das führte dazu, dass selbst bei eingefleischten
Fans das letzte Album "Eye Dance" auf wenig
Akzeptanz traf, obwohl die eingespielten Songs insgesamt qualitativ hochwertig
sind und sich die Platte nicht sonderlich von anderen erfolgreichen Produktionen
der 80er Jahre unterscheidet. Resigniert gab Frank Farian auf und gab
1986 das Ende von Boney M. bekannt. In den 90ern kam Boney M. durch die Retrowelle wieder ins Gespräch. Das Album "Gold" mit den bekanntesten Hits der Band und einem Remixmedley verkaufte sich sagenhaft gut und bewies, wie zeitlos der Sound von Boney M. war. Die alten Lieder hatten von ihrem Charme nichts verloren und wurden durch Remixe auch für die jüngere Generation interessant. |
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