| |
||||||||||||||||
![]() |
BONEY M./Story/3 | |
||||||||||||||
Die
ausgetüftelten Arrangements verdankt Farian vor allem seinen Arrangeur
Stefan Klinkhammer, der wohl unbestritten den Sound von
Boney M. mitprägte. Aber der Erfolg der Discotruppe wurde nicht nur
von der Musik bestimmt. Es war das gesamte Konzept, das zu überzeugen
verstand. Die unverwechselbare Stimme von Liz, die fantasievollen Kostüme,
der herumwirbelnde Bobby, all das machte Boney M. zu etwas ganz Besonderen,
zu einer magischen Gruppe, die man im Gedächtnis behielt, weil sie
sich so sehr von anderen Künstlern dieser Zeit unterschieden. Wirft
man einen Blick auf die deutschen Charts von 1976 die von Interpreten
wie Udo Jürgens "Aber bitte mit Sahne" oder " Living
Next Door To Alice" von Smokie beherrscht wurden, wird einem schnell
klar wie extravagant die vier von Boney M. damals auf den Zuschauer gewirkt
haben müssen. Einzig die "Silverconvention" präsentierten
noch erfolgreich schwarze Discomusik und waren ebenfalls ein deutsches
Produkt. Boney M. brachten von 1976 bis etwa 1982 einen Hit nach den anderen heraus. Viele der Songs sind heute echte Evergreens. Lieder wie Daddy Cool, Sunny, Ma Baker, Rasputin, Rivers Of Babylon, Marys Boy Child oder El Lute kennt wohl fast jeder und dürfen auf keiner Party fehlen. Anfang der 80er Jahre änderte sich der gängige Musikgeschmack. Plötzlich war NDW, Punk, New Wave oder Synthi-Pop angesagt. |
||||||||||||||||
|
||||||||||||||||